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WARUM 1.

von admin | Nov. 21, 2025

Eine Reinigung tackert und schnipselt, dass dir das Hirn vergeht: Kleine, nichtssagende Papierfetzen in Kragen, Ärmel, Seitennähte meiner Hemden, Pullover, Hosen, Tischdecken?

Ich meine, die hauen da so richtige Heftklammern in meine Sachen. So welche, mit denen Vati vor hundert Jahren die Spesensammlung für das Finanzamt zusammen getackert hat.

Genauso. Und auch genauso tun die Teile noch heute weh, wenn du versuchst, die getackerten Schnipsel abzumachen. Denn dafür brauchst du ein spitzes Messer oder eine spitze Schere, die du natürlich nicht zur Hand hast. Also versuchst du mit den Fingern die Dinger ab zu fummeln. Und haste-nicht gesehen, ist die Fingerkuppe blutig. Und die wischst du dann, natürlich aus Versehen, am gerade gereinigten Hemd ab. Und dann wandert das wieder in die Reinigung, und so weiter, und so weiter.

Und nicht genug der Heftklammern und leeren Zettelwirtschaft in meinen gereinigten Klamotten. Nein. Genug ist nicht genug. Alle gereinigten Sachen werden IMMER auf Drahtbügel übergeben. Das Zeug wiederum muss entsorgt werden. Und zwar im Metallschrott, was beileibe nicht dein Hausmüll im Keller ist.

Ergo sammelst Du in deinem Kleiderschrank Drahtbügel ohne Ende. Oder du hoffst auf eine gelbe Tonne im Keller. Oder du bringst die Teile zurück in die chemische Reinigung. Wobei beim Transport, sagen wir mit dem Fahrrad, der unförmige Metallschrott regelmäßig auf die Straße knallt. Super-Sache; das.

Und nicht genug der drahtigen Bügel. Nein. Alle gereinigten Sachen werden IMMER in durchsichtigen Plastiksäcken übergeben. So welche, die an deinen Fingern kleben. So welche, die untauglich, weil zu dünn für den Mülleimer sind. So welche, die du in den Müllkeller tragen- und sehen musst, ob da noch eine, halbwegs leere, gelbe Tonne steht.

So sieht’s aus – in deutschen Sauberkeits-Landen.

01.April 2026

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Eine Reinigung tackert und schnipselt, dass dir das Hirn vergeht: Kleine, nichtssagende Papierfetzen in Kragen, Ärmel, Seitennähte meiner Hemden, Pullover, Hosen, Tischdecken?

Ich meine, die hauen da so richtige Heftklammern in meine Sachen. So welche, mit denen Vati vor hundert Jahren die Spesensammlung für das Finanzamt zusammen getackert hat.

Genauso. Und auch genauso tun die Teile noch heute weh, wenn du versuchst, die getackerten Schnipsel abzumachen. Denn dafür brauchst du ein spitzes Messer oder eine spitze Schere, die du natürlich nicht zur Hand hast. Also versuchst du mit den Fingern die Dinger ab zu fummeln. Und haste-nicht gesehen, ist die Fingerkuppe blutig. Und die wischst du dann, natürlich aus Versehen, am gerade gereinigten Hemd ab. Und dann wandert das wieder in die Reinigung, und so weiter, und so weiter.

Und nicht genug der Heftklammern und leeren Zettelwirtschaft in meinen gereinigten Klamotten. Nein. Genug ist nicht genug. Alle gereinigten Sachen werden IMMER auf Drahtbügel übergeben. Das Zeug wiederum muss entsorgt werden. Und zwar im Metallschrott, was beileibe nicht dein Hausmüll im Keller ist.

Ergo sammelst Du in deinem Kleiderschrank Drahtbügel ohne Ende. Oder du hoffst auf eine gelbe Tonne im Keller. Oder du bringst die Teile zurück in die chemische Reinigung. Wobei beim Transport, sagen wir mit dem Fahrrad, der unförmige Metallschrott regelmäßig auf die Straße knallt. Super-Sache; das.

Und nicht genug der drahtigen Bügel. Nein. Alle gereinigten Sachen werden IMMER in durchsichtigen Plastiksäcken übergeben. So welche, die an deinen Fingern kleben. So welche, die untauglich, weil zu dünn für den Mülleimer sind. So welche, die du in den Müllkeller tragen- und sehen musst, ob da noch eine, halbwegs leere, gelbe Tonne steht.

So sieht’s aus – in deutschen Sauberkeits-Landen.

01.April 2026